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Artikelnummer: 516
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Der Film Kein richtig falsches Leben über das Ökodorf Sieben Linden legt "die Finger" auf einen ganz besonders empfindlichen Punkt der Gemeinschaftsbewegung und fragt: "Wenn wir uns schon die Welt so machen, wie sie uns gefällt, warum sind wir dann nicht noch zufriedener damit?" Denn ganz offensichtlich sind in den letzten Jahrzehnten nicht die meisten Mitmenschen in Gemeinschaftsprojekte gezogen. Wenn die Bewegung wächst, dann langsam und unmerklich. Zum Vergleich: In den letzten zehn Jahren haben sich 12 Milliarden Menschen dafür entschieden (manche offensichtlich mehrmals), sich ein Smartphone zu kaufen (Link zur Quelle). Das muss sich zwar nicht ausschließen, aber es illustriert doch, was ein echter Trend ist - und was eben nicht.

Leben in Gemeinschaft ist nach wie vor ein Nischenkonzept. Obwohl das Ökodorf Sieben Linden als Beispiel im Film einen ökologischen Fußabdruck vorweisen kann, der nur ein Drittel so groß ist wie der deutsche Durchschnitt (Link zur Quelle), sagen auch Gemeinschaftsbewohner*innen, dass dieses Leben nicht für alle taugt. Dabei ist allein der geringe ökologische Fußabdruck doch sensationell! Welche andere Idee, dem Klimawandel zu begegnen, kann so eine Zahl vorweisen? Und dazu praxisfähige Prototypen, die wirklich attraktiv sind: Ein Leben unter netten Leute, gesundes Leben, sichere Umgebung, sinnstiftende Beschäftigung.

Möglicherweise ist das Leben in Gemeinschaft noch nicht reif für den Massenmarkt. "Anstrengend" finden es manche, auf einmal alle Fäden selbst in der Hand zu halten. Und Basisdemokratie kann auch Entscheidungen hervorbringen, gegen die das Tun deutscher Amtsstuben klug und effektiv wirkt. Aber man hat sich ja auch viel vorgenommen: Im Ökodorf Sieben Linden machen Bewohner*innen teilweise die Arbeit, die sonst steuerfinanziert von der Gemeindeverwaltung geleistet wird.

Kein richtig falsches Leben: Während ein wunderschönes Dorf entsteht und permanent Nachhaltigkeit, gutes Leben und persönliche Freiheit ausbalanciert werden müssen, beginnen wir zu ahnen, was so ein Leben in Gemeinschaft eigentlich bedeutet.

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